Flächen für Abgrabungen sind Flächen, deren Nutzung in der künstlichen Vertiefung eines bestehenden natürlichen Zustandes der Erdoberfläche besteht und i.d.R.  mit der Gewinnung von Bodenschätzen verbunden ist. Als Beispiele sind Sand-, Kies-, Lehmgruben oder Steinbrüche im Tagebau zu nennen. Eine Darstellung dieser Flächen im Flächennutzungsplan ist zwar möglich, sinnvoll aber meist nur, wenn es sich um Abgrabungen größeren Umfangs handelt.  Durch einen Bebauungsplan kann die Gemeinde durch Festsetzungen die Zulässigkeit von Abgrabungen sicherstellen.

Im Gegensatz zur oberirdischen Abgrabung Untertagebau von z.B. Steinen, Erden und anderen Bodenschätzen, da hier die Erdoberfläche, außer an Stellen mit Fördereinrichtungen, unangetastet bleibt und eine anderweitige oberirdische Bodennutzung möglich ist.