Wird ein unbebautes oder bebautes Teil-/Grundstück in seiner Qualität gemindert, spricht man von Herabzonung. Als Grundstücksqualität ist die Gesamtheit der wertbildenden Merkmale des Grundstücks zu verstehen, in diesem Zusammenhang insbesondere die Entwicklungsstufe von Grund und Boden.

Ist die Herabzonung grundstückswertmäßig zu erfassen, so geschieht dies im Differenzwertverfahren oder nach der Verschiebetheorie. Zu beachten sind dabei ein etwaiger Vorteilsausgleich, die Rechtsprechung zum  Restwert und die Änderung der allgemeinen Wertverhältnisse auf dem Grundstücksmarkt zwischen Qualitätsstichtag und Wertermittlungsstichtag.