Konstruktionsgrundfläche

Die Konstruktionsgrundfläche ist neben der Nettogrundfläche ein Teilbereich der Bruttogrundfläche. Die Bruttogrundfläche wird in der Verkehrswertermittlung von Ein- und Zweifamilienhäusern benötigt, um die Normalherstellungskosten der baulichen Anlagen zu ermitteln.

Die Konstruktionsgrundfläche (KGF) ist die Summe der Grundflächen der aufgehenden Bauteile aller Grundrissebenen eines Bauwerks, z. B. von Wände, Pfeilern, Stützen oder Schornsteinen sowie raumhohen Vormauerungen oder Bekleidungen. Hierzu gehören auch Wandöffnungen oder Wandnischen, z. B. von Türen oder Fenstern.

Die Konstruktionsgrundfläche ergibt sich als Differenz zwischen Brutto- und Nettogrundfläche.

Zur weiteren Erläuterung ist die Definition der Bruttogrundfläche (BGF) nebst den dazugehörigen Unterpunkten maßgebend.