Mietausfallwagnis

Das Mietausfallwagnis stellt einen Begriff aus der Ertragswertermittlung dar. In § 19 Abs. 2 Nr. 3 ImmoWertV wird es als Risiko einer Ertragsminderung, die aus uneinbringlichen Rückständen von Mieten, Pachten und sonstigen Einnahmen oder vorübergehendem Leerstand von Raum resultiert, der zur Vermietung, Verpachtung oder sonstigen Nutzung bestimmt ist. Es umfasst auch das Risiko von uneinbringlichen…

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Gewände

Das Gewände ist die Umgrenzung einer Tür- oder Fensteröffnung im Mauerwerk. Fenstergewände aus Natursteinblöcken haben in erster Linie bautechnische Funktionen, wie die Begrenzung und der saubere Abschluss des unregelmäßigen Mauerwerkes und die Aussteifung der Fenster- oder auch Türöffnung. Des Weiteren hat ein Gewände auch noch eine tragende Wirkung. Im Altbau gibt es nicht nur Gewände…

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Drempel

Der Drempel wird auch Kniestock genannt. Er stellt die Verlängerung der Außenwand über die oberste Geschossdecke dar, die als Auflager für die Deckenkonstruktion dient. Durch den Drempel wird die Dachkonstruktion gegenüber der Auflagerung auf der Decke angehoben, sodass sich die Wohn- und Nutzfläche vergrößert. Vom Rauminneren sieht der Drempel genauso aus wie eine Abseitenwand. Konstruktiv…

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Blockhaus

Bei einem Blockhaus bestehen die tragenden Wände aus waagerecht verlegten Bohlen, die untereinander befestigt sind. Wegen der holztypischen Verformungen durch Quellen und Schwinden müssen alle Anschlüsse an Fenster und Türen beweglich ausgebildet und gleichzeitig dicht sein. Nicht jedes Haus, das außen sichtbare Blockbohlen aufweist, ist ein klassisches Blockhaus. Gebäude, die nur eine Blockbohlenfassade haben, sind…

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Wärmebrücke

Unter einer Wärmebrücke versteht man den Bereich, an dem ein verstärkter Wärmestrom von innen ( warm ) nach außen ( kalt ) stattfindet. In der Folge kühlt in diesem Wärmebrückenbereich die Bauteiloberfläche gegenüber den angrenzenden Flächen aus. Dass wiederum hat zur Folge, dass sich in den unmittelbar angrenzenden Luftschichten die relative Luftfeuchtigkeit erhöht. Der Hintergrund…

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Eternit

Eternit ist seit etwa 1900 ein Waren- und Produktzeichen für faserarmierte ( durch Fasern verstärkte ) Zementprodukte. Somit ist Eternit ein Markenzeichen für z.B. plattenartige Baustoffe, die an Fassaden und auf Dächern eingebaut wurden und werden. Bis 1993 wurden Asbestfasern im Eternit verwendet. Ab 1993 ( nach dem Verbot von Asbest  in Deutschland ) verwendet…

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Giebel

Der Giebel ist im Allgemeinen die obere abschließende Wandfläche unterhalb des Daches. Bei einem Satteldach spricht man auch von einem Giebeldreieck. Allgemein wird jedoch nicht nur der obere Wandbereich, sondern die gesamt Wand als Giebelwand oder kurz Giebel, bezeichnet. Gebäude, die mit einem Giebel zur Straße stehen, werden auch als giebelständig bezeichnet.

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Pfettendach

Das Pfettendach kann unabhängig vom Grundriss über jedem Wohnhaus errichtet werden. Auch die Bedeckung großräumiger Häuser ist mit dieser Konstruktion möglich. Hierbei stützen sich die Sparren nicht gegenseitig, sondern liegen auf Längsbalken auf. Ein Pfettendach in Form eines Satteldachs verfügt über fünf solcher Längsbalken, die Pfetten genannt werden: eine Firstpfette, zwei Mittel- und zwei Fußpfetten.…

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Traufe

Die Traufe ist die Tropfkante eines Daches beziehungsweise die Längsseite des Daches und abgeleitet von der Dachtraufe. Bei einem rechteckigen Grundriss mit einem geneigten Dach gibt es zwei Giebelseiten und zwei Traufseiten. Gebäude, die mit der Traufe zur Straße stehen, werden auch als trauständig bezeichnet.

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Maueranker

Der Maueranker ist ein Metallteil, das Zugkräfte aufnimmt, die im oder hinter dem Mauerwerk auftreten. Oft ist der Maueranker mit dem Balkenanker verbunden. Das heißt, das im Mauerwerk sichtbare Eisen führt beispielsweise auf einen Deckenbalken, um die Zugkräfte abzuleiten. Typisch bei älteren Gebäuden sind eiserne, geschmiedete Anker mit Verzierungen ( Kreuzanker oder Zieranker ).

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